Münster-Tatort so blutig wie noch nie

Sonntagskrimi

Münster-Tatort so blutig wie noch nie

Frank Thiel und Prof. Boerne hatten es mit der blutrünstigen Chinesen-Mafia zu tun.

Am Sonntagabend (20. Oktober) ging es mehr als nur blutrünstig bei Axel Prahl und Jan Josef Liefers am Tatort Münster zu. Im Fall "Die chinesische Prinzessin" wurde so viel Blut vergossen, wie selten zuvor. Dabei hatten die beiden Schauspieler in ihren Rollen als Frank Thiel und Prof. Boerne richtig viel zu tun.

Erste Leiche nach zehn Minuten
Dabei gab es gleich zum Auftakt, nach gerade einmal zehn Minuten, die erste Leiche. Eine äußerst hübsche Chinesin lag mit blutverschmierter, durchgeschnittener Kehle da. In einer Rückblende erinnerte sich der Gerichtsmediziner Dr. Boerne wie es zu der Tat gekommen sein muss. Denn er war ja auch in einer gewissen Form Beteiligter und stand sogar kurzfristig unter Verdacht, die hübsche junge Frau ermordet zu haben. Denn als er gerade mit der Kunst-Society feierte und ein wenig zu tief ins Glas geschaut hatte, wollte er das spätere Mordopfer beeindrucken und beschloss ihr seinen Arbeitsplatz, die Pathologie, zu zeigen. Das war, wie sich später herausstellen sollte, ein folgenschwerer Fehler. Als Gegenleistung bekam der Rechtsmediziner ein Näschen Kokain ab, was ihm später zum Verhängnis wurde, konnte er sich doch an nichts mehr erinnern.

Prof. Boerne unter Tatverdacht
Denn für die Chinesin war der Ausflug in die Pathologie ihr letzter. Sie lag blutverschmiert am Seziertisch, Boerne darunter. Letztere stand sofort unter Tatverdacht. Doch sein Kollege ließ ihn nicht hängen. Frank Thiel ließ nichts unversucht, um seine Unschuld zu beweisen, was ihm freilich auch geglückt ist. Für Prof. Boerne wird dieser Fall sicher nicht ohne nachhaltige Lektion vorbeigegangen sein. In Zukunft wird er sich freilich von Rauschmitteln aller Art fernhalten.

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