Bayern: Transfer-Drohung an Rivalen

Deutsche Bundesliga

Bayern: Transfer-Drohung an Rivalen

Hoeneß lässt mit einer Aussage aufhorchen. Jetzt beginnt das Zittern.

Samstag, Punkt 17.50 Uhr war es soweit: Zum bereits 27. Mal erhielt der FC Bayern die Meisterschale. Übernommen hat sie im Konfetti-Regen natürlich Kapitän Philipp Lahm - zum fünften und letzten Mal. Er beendete wie Xabi Alonso seine Karriere. Mit einem klaren 4:1-Erfolg gegen den SC Freiburg.

+++ Bayrische Meisterfeier: Fan-Eklat bei Lahms Tränen-Abschied +++

Nach zahllosen Weißbier-Duschen, dem offiziellen Meisterfoto und einer emotionalen Ehrenrunde von Lahm ging es für die Mannschaft zu den Fans auf den Marienplatz zur Party auf dem Rathausbalkon, danach weiter in die Nobel-Disko. Zu diesem Zeitpunkt hatte Präsident Uli Hoeneß schon eine Kampfansage ausgesprochen.

"Wir haben einen Kader, wenn man den verstärken will, muss man schon ziemliche Granaten kaufen. Das Problem ist, dass wir uns auf einem Markt bewegen, auf dem über Summen diskutiert wird und Summen bezahlt werden, die wir nicht für möglich gehalten haben", so der 65-Jährige gegenüber dem Bayrischen Rundfunk.

Bezahlt Bayern eine Rekord-Summe?

Man ist jedoch gewillt, sich zu verstärken, bis an die finanziellen Schmerzgrenzen zu gehen. Im ZDF kündigt Hoeneß an: "Vielleicht wird es etwas geben, was es beim FC Bayern bisher noch nicht gegeben hat." Teuerster Transfer der Klub-Historie ist Javi Martinez. Er kam 2012 für 40 Millionen Euro nach München.

Für den vermeintlichen Wunschspieler Alexis Sanchez vom FC Arsenal würden rund 20 Millionen mehr fällig. Marco Verratti (PSG) wäre mit seinem Marktwert von 40 Mio. auch kein Schnäppchen. Ebenfalls ein Thema: Leon Goretzka (Schalke) sowie Naby Keita (RB Leipzig).

Bereits fix sind die Transfers der Hoffenheimer Niklas Süle sowie Sebastian Rudy.

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