Leipzig bedient sich erneut in Salzburg

Medienbericht

Leipzig bedient sich erneut in Salzburg

Top-Talent steht vor einem "hausinternen" Wechsel nach Deutschland.

"Wir haben jetzt schon keinen großen Kader. Deshalb brauchen wir sicherlich um die fünf Neue, wenn keiner mehr geht, und zwar Spieler mit richtiger Qualität", sagt Coach Ralph Hasenhüttl. Sein Chef, Ralf Rangnick, kündigte auch an, "fünf oder sechs junge Dachse“ verpflichten zu wollen.

RB Leipzig bläst zur sommerlichen Transfer-Offensive, um sich für die Champions-League-Teilnahme und die bevorstehenden englischen Wochen zu rüsten. Und was liegt da näher, als sich in Salzburg zu bedienen: Laut Kicker soll Konrad Laimer nach Deutschland wechseln.

Österreichs Spieler des Jahres in der Bundesliga passt ideal ins Anforderungsprofil und hat offenbar eine Ausstiegsklausel zwischen sechs und acht Millionen in seinem Vertrag verankert. In Leipzig soll der 20-Jährige für vier Jahre unterschreiben. Vollzug wollen die Schwesternklubs aber erst nach dem UEFA-Lizenzierungsverfahrens für die Königsklasse vermelden.

"Wird schwer zu halten sein"

Salzburg-Manager Christoph Freund hatte zuletzt seine Befürchtungen mitgeteilt: "Er wird schwer zu halten sein." Laimer absolvierte in dieser Saison bislang 42 Einsätze und überzeugte mit seiner Ruhe im zentralen Mittelfeld. Teamchef Marcel Koller hat ihn deshalb für das wichtige WM-Quali-Spiel in Irland (11. Juni) einberufen.