Bayern-Youngster Lennart Karl sorgt derzeit mit brisanten Aussagen für Aufregung in München.
Bayerns Shooting-Star Lennart Karl ist unbestritten die Entdeckung der Hinrunde in der deutschen Bundesliga. Der 17-Jährige, der im Februar seinen 18. Geburtstag feiert, überzeugte in der Hinrunde mit 22 Einsätzen im Trikot des Rekordmeisters und erzielte dabei schon sechs Tore.
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Für viele Experten ist klar, dass dem Teenie die Zukunft in Bayerns Offensive gehört. Doch er selbst sieht das offensichtlich nicht ganz so. Eine Aussage im Rahmen eines Fanklub-Treffens vor dem Rückrundenstart sorgt derzeit für Aufsehen.
Karl wurde gefragt, ob er sich vorstellen kann, seine ganze Karriere in München zu verbringen. Seine Antwort fiel zwar brutal ehrlich aus, dürfte aber den Verantwortlichen an der Säbener Straße alles andere als gefallen haben: „Der FC Bayern ist ein sehr großer Verein. Es ist ein Traum, dort zu spielen. Aber irgendwann will ich auf jeden Fall mal zu Real Madrid.“
Gemischte Reaktionen
Die Reaktionen darauf fallen gemischt aus. Vor allem ehemalige Deutsche, die das Trikot des „weißen Ballett“ tragen durften, melden sich nun zu Wort. Uli Stielike, der acht Jahre lang in Spanien kickte, kritisiert den Youngster gegenüber der BILD scharf: „Damit macht er sich bei den Bayern, weder im Klub noch bei den Anhängern, Freunde.“ Weiters kritisiert der 71-Jährige, dass Karl seine starken Leistungen erst über einen längeren Zeitraum bestätigen müsse und weist darauf hin, dass Karl erst den Sprung in die Nationalelf schaffen müsse.
Andere Real-Legenden sehen die Aussagen definitiv positiver. Der langjährige deutsche Real-Goalie Bodo Illgner wechselte im Alter von 29 nach Madrid. Er gibt Karl einen wesentlichen Tipp und sieht die Zukunft des Youngsters offensichtlich auch nicht permanent in München. Für den ehemaligen Weltklasse-Tormann ist klar, dass der richtige Zeitpunkt für einen derartigen Transfer „immer entscheidend“ sei. Illgner: „Wenn die Position stimmt, die gebraucht wird und man auch die Unterstützung des Trainers hat, sind das ganz wichtige Faktoren.“
Positiv sieht die Aussagen auch Bernd Schuster, der sogar als Trainer die „Königlichen“ anführte. „Man soll doch seinen Träumen nachgehen“, verteidigt Schuster Karl und meint, dass es deshalb nicht selbstverständlich ist, dass der Teenie am Ende auch in Madrid landen wird.