Verwirrung
Transfer-Panne? Bayern-Neuverpflichtung hat keine Spielberechtigung
Große Verwirrung um den neuen Spieler des FC Bayern München. Seit gestern ist die Leihe von Bara Sapoko Ndiaye offiziell. Der 18-jährige Stürmer ist Senegalese und kommt für ein halbes Jahr von den Gambinos Stars Africa. Allerdings herrscht um die Verpflichtung des Youngsters große Verwirrung.
Laut Mitteilung des deutschen Rekordmeisters wird Ndiaye mit den Profis mittrainieren. Hintergrund ist aber wohl auch, dass er für die Jugend-Auswahl oder die zweite Mannschaft gar nicht spielberechtigt ist.
Umso mehr sorgt die Entscheidung der Sport-Bosse Max Eberl und Christoph Freund für Rätselraten. Denn der Senegalese hat bislang keine Spielpraxis in einer Top-Liga und soll sich nun gegen die Hammer-Offensive in München mit Harry Kane, Michael Olise, Lennart Karl oder Luis Diaz durchsetzen.
Keine Transfers geplant
Noch dazu kündigten die Verantwortlichen an, keine Winter-Transfers zu tätigen, weil man sich gut aufgestellt sieht. Also haben die Bayern-Bosse allen Anschein nach tatsächlich einen Spieler verpflichtet, der ein halbes Jahr mittrainieren darf, aber ohne Einsatz bleiben wird.
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Der Deal soll laut BILD im Rahmen des Joint Ventures Red & Gold Football abgelaufen sein. Bei der Initiative der Bayern mit dem MLS-Klub Los Angeles FC geht es um eine Gruppe mehrerer Partner-Vereine, wo unter anderem die Gambinos Stars Africa, GC Zürich oder Racing Club de Montevideo aus Uruguay dazugehören.
Genaue Beobachtung
Im Rahmen dieses Netzwerkes will man sich das Offensiv-Talent näher anschauen und im Sommer beraten, wie es mit dem Teenie weitergeht. Ausgeschlossen ist, dass er keine Spiele für die Junioren-Mannschaften oder die zweite Mannschaft absolvieren wird, weil dort der Einsatz von Nicht-EU-Ausländern nur mit ganz wenigen Ausnahmen verboten ist.
Noch dazu dürfen deutsche Profi-Vereine einen Nicht-EU-Ausländer erst im Alter von 18 Jahren unter Vertrag nehmen, das hat man nun im Fall von Ndiaye gemacht.
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