Einmischung

Woltemade-Transfer: Heftige Attacke von Hoeneß gegen Matthäus

Uli Hoeneß (74) ist scheinbar noch immer nicht über den gescheiterten Transfer von Nick Woltemade (24) hinweg. Der Bayern-Patron hat nun dafür sogar einen klaren Schuldigen gefunden.

Der FC Bayern München war scheinbar näher an einer Verpflichtung von Nick Woltemade dran als bisher angenommen, wenn es nach Ehrenpräsident Uli Hoeneß geht. Laut ihm war der Deal fast durch. Doch Lothar Matthäus (65) soll ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht haben.

Hoeneß meint in einem Interview mit dem "Spiegel": "Die Aussage von Matthäus mit Woltemade: Ich sage Ihnen eins. Wir hätten den gekauft für 50 Millionen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das hingekriegt hätten, aber dann sagt Matthäus in der Zeitung, der ist bestimmt 60 bis 80 wert." Damit soll laut dem Ehrenpräsident Matthäus Stuttgart zum Umdenken gebracht haben.

"Was der Matthäus ja als sogenannter Fachmann in die Welt posaunt" 

Die Schwaben waren somit nicht mehr in der Lage, ihren Juwelen "für 55 zu verkaufen, weil die so unter Druck gekommen wären, sie seien zu blöd, das auszuführen, was der Matthäus ja als sogenannter Fachmann in die Welt posaunt."

Am Ende wechselte Woltemade für 75 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu Newcastle United und nicht nach München. Wie die "Bild" nun berichtet, kam der VfB nicht erst durch die Aussagen von Matthäus auf die Idee, mehr für den DFB-Star zu verlangen. Sie hatten die Preisvorstellung schon zuvor.

Trotzdem schimpft Hoeneß weiterhin über Matthäus. Er wolle nicht seine freie Meinungsäußerung einschränken, aber ihn störe die Wirkung auf laufende Verhandlungen. Der Bayern-Patron sagt über seinen Ex-Spieler: "Er muss auch nicht seine Position ausnutzen, um dem FC Bayern ständig zu schaden."

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