Ronaldo: Das steckt hinter der Abseitsgeste

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Ronaldo: Das steckt hinter der Abseitsgeste

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Weltfußballer sorgte für DEN Aufreger. Real stellt sich hinter ihn.

Die Fans, ja selbst die Gegenspieler trauten ihren Augen nicht so recht: Alvaro Morata hatte gegen Bilbao den 2:1-Siegtreffer erzielt. Und was machte Cristiano Ronaldo? Er hob seinen Arm, als wollte er  den Teamkollegen verpetzen, klarmachen, dass dieser ihm Abseits gestanden hat. Eine Szene, über die danach wild diskutiert wurde.

Ronaldos Kritiker sahen sich in der Annahme bestärkt, der Portugiese stellte eigenen Erfolg über den des Teams. In der Egomanen-Debatte sprang ihm ausgerechnet der Torschütze zur Seite: "Wenn es jemand gewohnt ist, 70 Tore pro Saison zu schießen, ist er beinahe süchtig danach", beschwichtigte Morata.

Ronaldo traf in bisher sechs Primera-Division-Einsätzen für seine Verhältnisse "nur" vier Mal. Er wirkte gegen Bilbao frustriert, übersah mehrfach seinen besser postierten Mitspieler. Die Szene in der 83. Minute versuchte Real danach runterzuspielen.

Video zum Thema: Ronaldo fordert Abseits bei Tor von Mitspieler!

"Er hat sich sogar bedankt"

"Cristiano hat sich gefreut wie jeder andere. Es gab intern von keinem Beschwerden über diese Geste. Er hat sich nach dem Spiel sogar bei Morata für diese drei Punkte bedankt. Manche suchen ein Problem, wo keines ist“, erklärte der Ex-Real-Star und nunmehrige Jugendtrainer Guti.

Selbst wenn Zweifel an dieser Theorie berechtigt sind: Real steht geschlossen hinter Ronaldo. Ein möglicher Ego-Anfall wird daran nichts ändern.

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