Totales Chaos
Paukenschlag: Jetzt steht endgültiges WM-Ultimatum
Von 11. Juni bis 19. Juli sollte die ganze Welt auf die größte Fußball-WM aller Zeiten blicken. Doch im Vorfeld sorgen gleich mehrere Spannungsfelder für Unruhe. Nach dem Angriff der USA und Israels auf WM-Teilnehmer Iran sorgt allerdings nicht nur die weltpolitische Lage für Sorgenfalten.
Vor wenigen Tagen wurde in der Nähe eines WM-Stadions in Mexiko ein Massengrab entdeckt, die Einreisebestimmungen von US-Präsident Donald Trump für Fans und Spieler mancher Länder sorgen für Chaos. Mittlerweile sorgen auch Budget-Probleme einiger Gastgeberstädte für Organisationsprobleme.
Demnach können sich manche Städte die geforderten Sicherheitsvorkehrungen nicht leisten. Boston spricht sogar von einem Budgetloch von mehreren Millionen Dollar und drohte bereits öffentlich mit einem Rückzug. Besonders brisant ist, dass im Stadion von NFL-Rekordchampions New England fünf Gruppenspiele, ein Sechzehntelfinale und ein Viertelfinale geplant sind.
Millionen fehlen
Der kleine Bostoner Vorort Foxborough, wo das Stadion steht, fordert von der FIFA eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 8 Millionen Euro, da die geforderten Sicherheitsvorkehrungen entsprechend hoch sind und man nicht akzeptiert, dass man die zusätzlichen Kosten im Vergleich zu einem NFL-Spiel tragen soll.
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Einige Personen hoffen, dass Milliardär und Patriots-Besitzer Robert Kraft notfalls als finanzieller Unterstützer eingreift. Das Vermögen des Geschäftsmannes wird auf knapp 14 Milliarden Euro geschätzt und übernahm die NFL-Franchise 1994 zum vergleichsweise billigen Preis von 172 Millionen Dollar und formte das Team zum erfolgreichsten der Geschichte.
Zeitgleich hat die Politik nun genug von der Geld-Streiterei. Ein Ausschuss hat den WM-Verantwortlichen nun eine Deadline gesetzt. Bis 17. März möchte man Klarheit haben, wie die Kosten verteilt werden. Bill Yukna, Mitglied des örtlichen Verwaltungsrats, warnte zuletzt: "Das Geld muss hier sein." Wenn bis dahin keine Klarheit herrscht, zieht man sich als WM-Austragungsort zurück. Ein Warnschuss, dem dann auch andere Städte folgen könnten, die mit finanziellen Problemen kämpfen.
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