Am Sonntag steigt mit Paris-Roubaix das dritte Rad-Monument des Jahres, eines der härtesten Rennen im ganzen Kalender. Dabei wird das Team von Red Bull - BORA - hansgrohe mit einem speziellen Wings-for-Life-Look an den Start gehen.
Zum 123. Mal fahren die besten Radfahrer der Welt die legendäre Strecke von Frankreichs Hauptstadt Paris durch die "Hölle des Nordens" in das Velodrom von Roubaix. 258 Kilometer, 30 teils gefürchtete Kopfsteinpflaster-Sektoren (54,6 Kilometer), wie der legendäre Trouée d"Arenberg, Haveluy à Wallers oder Mons-en-Pévèle.
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Insgesamt sind von 25 Teams 112 Athleten am Start und werden sich bis ins Ziel kämpfen. Die Top-Favoriten sind abermals Tadej Pogacar, der heuer als erster Sportler überhaupt die Chance hat, alle 5 Monumente in einer Saison zu gewinnen. Noch dazu ist der Klassiker in Frankreich das letzte Rennen, das ihm in seiner unglaublichen Siegerliste noch fehlt.
Der größte Herausforderer wird auch dieses Mal wieder der Niederländer Mathieu van der Poel sein. Doch auch die anderen Teams sind nicht zu unterschätzen. Vor allem Red Bull hat sich nicht zuletzt durch Platz 3 von Remco Evenepoel bei der Flandern-Rundfahrt in der Vorwoche wieder ins Rampenlicht bei den Klassikern gespielt.
Red Bull will überraschen
Mit der richtigen Taktik können die Rad-Bullen auch in Frankreich überraschen. Je nach Rennverlauf hat das Quintett Jordi Meeus, Mick und Tim Van Dijke, Gianni Vermeersch oder Laurence Pithie heiße Außenseiterchancen. Noch dazu wird das deutsche Team diesmal besonders herausstechen. Für eines der härtesten Rennen des Jahres hat man spezielle Helme in auffälligem Rot gewählt, um den Wings for Life World Run am 10. Mai zu unterstützen.
"Paris-Roubaix ist eines der härtesten Eintagesrennen im Radsport – geprägt von Ausdauer, Rückschlägen und dem unbedingten Willen, weiterzumachen. Für Menschen mit Rückenmarksverletzungen ist diese Herausforderung jedoch nicht auf einen Tag begrenzt, sondern tägliche Realität. Mit den roten Helmen möchte Red Bull – BORA – hansgrohe eine der größten Bühnen des Radsports nutzen, um auf eine Herausforderung aufmerksam zu machen, die weit über den Sport hinausgeht", heißt es in einer Aussendung des Radstalls.