Trotzdem Sieger

Superstar betroffen: Horror-Crash mit Känguru bei Rad-Rennen

Die erste Rundfahrt der Rad-World-Tour wurde bei der letzten Etappe von einem tierischen Crash überschattet.

Traditionell wurde der Auftakt der Rad-World-Tour wieder in Australien gefeiert. Bei der Tour Down Under sorgten schon an den ersten Tagen mehrere schwere Stürze für Wirbel. Klar wurde auch, dass das Team UAE Emirates mit Superstar Tadej Pogacar auch heuer wieder die Rad-Welt dominieren wird. 

So sorgten der Australier Jay Vine und Jhonatan Narváez schon für ein enormes Ausrufezeichen als man im Doppelpack mit XXL-Vorsprung die Ziellinie vor zwei Tagen überquerte. Der Ecuadorianer musste einen Tag verletzt aufgeben. So war es Vine, der das Trikot des Führenden am Samstag über festigen sollte.

Kängurus crashen Rennen

Doch dabei kam es zu einer kuriosen Szene, die auch den Australier betraf. Zwei Kängurus haben einen heftigen Crash ausgelöst und Vine fast noch um den Gesamtsieg gebracht. Auf der fünften und letzten Etappe mit Start und Ziel in Stirling sprangen 96 km vor dem Ziel zwei große Kängurus auf die Straße und brachten mehrere Fahrer zu Fall, darunter auch Vine. Drei Radprofis mussten das Rennen mit Verletzungen sogar aufgeben. Auch eines der Kängurus war sichtlich angeschlagen.

Vine rappelte sich nach dem Crash wieder auf und brachte schließlich seinen Gesamtsieg noch sicher ins Ziel. "Alle fragen mich, was das Gefährlichste in Australien ist, und ich sage immer: Kängurus", sagte der Australier. "Zwei von ihnen stürmten durchs Peloton, als wir wahrscheinlich 50 km/h fuhren, und eines blieb stehen und rannte abwechselnd links und rechts, bis ich ihm schließlich in den Hintern krachte", schilderte der Radprofi die Schrecksekunde. Bester Österreicher in der Gesamtwertung war Marco Schrettl (Astana) als 32. Der U23-WM-Dritte gab in Australien sein Debüt auf der WorldTour.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten