Kristina Sprenger:

TV-Star im Glück

Kristina Sprenger: "Die Ehe erfüllt mich"

Die Liebe bekommt eine neue Tiefe, jetzt bilden wir noch mehr eine Einheit“, sagt die frisch gebackene Ehefrau Kristina Sprenger (35) und strahlt vor Freude. Vor einem Monat trat der SOKO Kitz-Star mit ihrem Gerald Gerstbauer (47) im niederösterreichischen Sooß vor den Traualtar. „Ich war die ganze Zeit wie in Trance“, erinnert sich Sprenger an „den schönen Tag“. Der wirklich schönste Tag war aber die Geburt von Tochter Rosa vergangenen Dezember. Und so ein Baby bringe in Wahrheit viel mehr Veränderung als die Ehe. Zu sagen, „mein Mann“, so Sprenger, daran gewöhne man sich recht schnell.

Dennoch hat mit der Hochzeit ein ganz neuer Abschnitt begonnen. Als Ehefrau ist die TV-Kommissarin im Leben „angekommen“ und fühlt sich jetzt entspannter als in ihren oft rastlosen Single-Jahren.

Mit Madonna SOCIETY sprach Sprenger über ihre Hochzeitsnacht, ihre Ehe als Aphrodisiakum, weitere Babypläne und verriet, wo sie beim Flittern abtaucht:

An welche Momente Ihrer Hochzeit erinnern Sie sich besonders?

Kristina Sprenger: Ich war den ganzen Tag in einer Art Trance-Zustand, die Hochzeit war eine Anhäufung vieler wunderbarer Momente. Abgesehen vom Ringetausch ist der Augenblick, als wir die Kirche betraten und alle wohlwollend auf uns blickten, besonders unvergesslich.

Wie war Ihre Hochzeitsnacht?
Sprenger: Nachdem Rosa bei der Nanny war, haben wir natürlich brav geschlafen. Jeder, der geheiratet hat, weiß: Man fällt in der Nacht erschöpft ins Bett … (lacht).

Für viele ist die Hochzeit der schönste Tag im Leben. Wie sehr stimmt das für Sie?
Sprenger: Nachdem ich vor der Hochzeit mein erstes Kind bekam, war Rosas Geburt für mich der schönste Tag. Das mit dem schönsten Tag ist sowieso so eine Sache: Wir hatten nicht den Anspruch, dass alles nach einem strengen Schema abläuft. Kein Feuerwerk, keine Brautspiele, keine Bräuche, es war ein ungezwungenes Fest.

… eine entspannte Party, bei der es weniger um gewisse Rituale ging …
Sprenger: ... nein, das Ritual, das Eheversprechen vor Gott, war uns schon sehr wichtig, sonst hätten wir nicht katholisch geheiratet. Die Messe war traditionell und wir hatten einen ganz tollen Pfarrer – ein Freund, der die Trauung nicht zu pathetisch abhielt. Das Fest danach war sehr entspannt. Niemand sollte sich gezwungen fühlen, irgendeinem Ablauf zu folgen. Es war auch keine wirkliche Party, sondern einfach ein chilliges Fest.

Wie sehr hat Ihr Eheversprechen Ihre Liebe zueinander verändert?
Sprenger: Die Ehe verstärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Wir haben jetzt noch mehr das Gefühl, eine Einheit zu bilden – und zwar mit einer sehr tiefen Selbstverständlichkeit.

Was hat sich im Alltag geändert?
Sprenger: Die viel größere Veränderung bringt sicher ein Baby. Zu sagen: Das ist „mein Mann“ – daran gewöhnt man sich recht schnell (lacht).

Tragen Sie täglich Ihren Ehering?
Sprenger: Vor und nach Drehschluss und am Wochenende trage ich ihn brav. Zum Drehen nehme ich weder den Verlobungs- noch den Ehering mit, da müsste ich zu sehr auf die Ringe aufpassen.

Inwiefern kann die Ehe auch ein Aphrodisiakum sein?
Sprenger: (lacht) Naja, was uns beflügelt, ist dieses Gefühl der Geborgenheit. Wenn man, so wie wir, frisch verliebt und erst kurz liiert ist, heiratet man nicht, um etwas zu beleben oder gar aufzufrischen. Man sollte heiraten, wenn eine Beziehung frisch ist. Ab einem gewissen Alter sollte es auch egal sein, wie lange man vorher zusammen war. Viele heiraten nach x Jahren und plötzlich ist’s dann aus.

Wie sehr haben Muttersein und Hochzeit Ihr Leben als Frau verändert?
Sprenger: Man hat das Gefühl, angekommen zu sein, das hört sich zwar abgedroschen an. Vorher war ich auf der Suche und oft rastlos. Heute habe ich eine Ruhe in mir und bin entspannter. Das heißt nicht, dass alles, was war, vorbei ist. Es hat einfach ein neuer Abschnitt begonnen.

Wie sehr ist die Ehe auch Druck – gerade im Hinblick auf das „für immer und ewig“?
Sprenger: Beim Gerald habe ich einfach mehr empfunden als bei früheren Partnern, dieser Unterschied ist für mich messbar und daher haben wir aus vollster Überzeugung geheiratet.

Nie wieder mit anderen flirten?
Sprenger: Wenn ich fix mit jemandem bin, flirte ich nie. Vielleicht ist Flirten nach dreißig Ehejahren dann wieder ein Thema (lacht). Ich habe jedenfalls nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Gerald und ich sind charakterlich so ähnlich und haben den gleichen Humor. Zusammen wird uns nie fad. Die Ehe verändert auch nicht den Charakter: Ich bin weiterhin gesellig und mit Männern befreundet.

Wie schlimm sind Zankereien, gerade wenn man so frisch verheiratet ist?
Sprenger: Diesbezüglich haben wir noch Gott sei Dank keine Erfahrungen. Es läuft alles sehr harmonisch. Aber ich glaube schon, dass man sich in einer Ehe verspricht, mehr Energie für die Partnerschaft aufzubringen. Man wünscht sich, dass alles gut läuft und verspricht sich ja auch, sich zu bemühen.

Wo und wann wird denn geflittert?
Sprenger: Erst in ein paar Jahren, wenn Rosa groß genug ist, um sie alleine zu lassen. Gerald ist passionierter Taucher, ich hab’ auch den Tauchschein: Also wäre die Südsee ein gutes Reiseziel. Außerdem haben Christine und Heinz Marecek uns zwei Wochen Urlaub in ihrer Finca auf Ibiza zur Hochzeit geschenkt, den lösen wir nächstes Jahr mit Rosa ein.

Wollen Sie weitere Kinder?
Sprenger: Wir reichen gerade die Baupläne für unser Haus in NÖ ein, da sind mal zwei Kinderzimmer geplant (grinst). Falls also in ein bis zwei Jahren noch ein Baby kommt, passt das sehr gut.

Wie geht’s beruflich weiter?
Sprenger: Wir drehen noch bis November, dann ist bis Ende Dezember Pause, zum Glück, denn sechs Monate drehen mit Baby ist ganz schön anstrengend!
 

Autor: Daniela Prossliner
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