„Lee Cronin’s The Mummy“ sorgt jetzt für mächtig Kino-Horror und schockt mit altertümlichen ägyptischen Bräuchen.
2017 legte Tom Cruise mit „Die Mumie“ seinen größten Filmflop hin: „Die goldene Himbeere“ als schlechtester Schauspieler inklusive. Die Kasse stimmte trotzdem: satte 407 Millionen Dollar. Jetzt wagt sich Lee Cronin, bekannt für Horror-Klassiker wie "Evil Dead Rise", an den schon seit 1932 für Gänsehaut sorgenden Stoff. Seit Donnerstag läuft „Lee Cronin’s The Mummy“ in unseren Kinos. "Dieser Film wird anders sein als alle anderen "Die Mumie"-Filme, die ihr je gesehen habt. Ich grabe tief in der Erde, um etwas sehr Altes und sehr Beängstigendes hervorzubringen."
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Wie wahr: Katie Cannon (Natalie Grace), die Tochter einer jungen Familie verschwindet unter unklaren Umständen spurlos im Wüstengebiet von Kairo und stürzt die Eltern in eine tiefe seelische Krise. Acht Jahre später, ihre Eltern Charlie (Jack Reynor) und Larissa (Laia Costa) leben längst in Albuquerque, taucht Katie wieder auf. Ist aber nach ihrem Martyrium nicht mehr sie selbst: katatonisch und in schlechtem körperlichen Zustand. Altertümliche ägyptische Bräuche und eine mythische Vorstellung von Tod und Wiedergänger spielen dabei eine Rolle. Ein unheimliches Erbe, das sich langsam im Alltag der Familie manifestiert: Was ein freudiges Wiedersehen hätte werden sollen, verwandelt sich rasch in einen wahren Albtraum.
„Lee Cronin’s The Mummy“ liefert 134 Minuten Hochspannung mit einigen wirklich extrem effektive Schreckszenen. Mit Mumien selbst hat der Horror-Film aber wenig zu tun. Im Grunde greift Lee Cronin, so wie schon in „Hole in the Round“ oder „Evil Dead Rise“, wieder das Thema Besessenheitshorror auf, das er diesmal mit ägyptischer Folklore auffettet.