Star-Auftritt
"Abführen!" – Naomi Campbells Wien-Party endet im Security-Drama
Wenn eine Ikone vom Schlage einer Naomi Campbell die Bundeshauptstadt beehrt, so weht augenblicklich ein Hauch von internationalem Jetset durch die Wiener Gassen. Am gestrigen Abend verwandelte sich der O Klub am Opernring in das glamouröse Epizentrum der hiesigen Society, als „Black Panther“ höchstpersönlich bei der "Gtrix Club Night"das Zepter an den Turntables übernahm.
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Entgegen allen Klischees über divenhafte Verspätungen bewies Campbell eine bemerkenswerte Professionalität und betrat punkt eins Uhr morgens die Bühne. Zuvor hatte bereits Philipp Straub mit einer feinsinnigen Auswahl an Beats das Fundament für eine rauschende Nacht gelegt und wurde von der Britin bei ihrem Erscheinen sichtlich wohlwollend begrüßt.
Entspannter Star
Eine Stunde lang agierte das Supermodel an der Seite des Enfant terrible der Musikszene, DJ Wolfram, und bewies dabei eine überraschende Leichtigkeit. Während Naomi Campbell sichtlich entspannt den Rhythmus der Nacht vorgab, versammelte sich die heimische Prominenz in den exklusiven VIP-Logen, um diesem seltenen Spektakel beizuwohnen. Unter die illustre Schar mischten sich unter anderem eine bestens gelaunte Arabella Kiesbauer sowie das stilsichere Duo Adi Weiss und Michael Lameraner. Auch Model Nadine Mirada und Musiker Lucas Fendrich ließen es sich nicht nehmen, der Weltikone bei ihrem musikalischen Intermezzo die Ehre zu erweisen.
In scharfem Kontrast zur gelösten Aura des Weltstars stand jedoch das drakonische Regiment des Sicherheitspersonals. Während auf der Bühne die pure Lebensfreude zelebriert wurde, herrschte hinter den Absperrungen eine fast schon soldatische Strenge, die bei vielen Gästen für Kopfschütteln sorgte.
Die Türpolitik: "Abführen!"
Ein einfacher Wechsel von einer Seite des VIP-Bereichs zur anderen reichte bereits aus, um den Unmut der Bewacher auf sich zu ziehen. Über die Headsets der Security-Mannschaft war unerbittlich das Kommando „Abführen!“ zu vernehmen, woraufhin Besucher ohne Umschweife des Hauses verwiesen wurden.
Trotz dieser ungelenken Härte des Ordnungsdienstes blieb der Auftritt der Campbell als ein glanzvoller Moment in Erinnerung, in dem Wien für eine Stunde den Takt einer Weltikone atmete.
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