"Unangenehm"

Dschungelcamp & GNTM: Larissa Marolt spricht Klartext über ihre TV-Vergangenheit

Die Schauspielerin konzentriert sich heute lieber auf seriöse Filmprojekte als auf Trash-TV. Doch ein paar Geheimnisse sind noch ungelüftet. 

Larissa Marolt verweigert ausgerechnet jenen TV-Formaten die Aufmerksamkeit, die sie einst zur öffentlichen Figur machten. 2009 betrat sie mit ihrer Teilnahme bei Austria’s Next Topmodel die große Bühne, krönte sich zur Siegerin und qualifizierte sich damit für Germany’s Next Topmodel, wo sie den achten Platz belegte. Bekannt wurde Marolt weniger durch Laufsteg-Perfektion als durch ihre unverblümte Art und eine beachtliche Portion Zündstoff – Reibung erzeugt bekanntlich Reichweite.

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2014 folgte der nächste mediale Härtetest: der Dschungel. Anfangs vom Publikum skeptisch beäugt, stellte sie dort einen Rekord auf, absolvierte acht Dschungelprüfungen in Folge und vollzog eine bemerkenswerte Image-Wendung. Aus der polarisierenden Kandidatin wurde ein Publikumsliebling – Platz zwei war der Lohn.

 


 

"Nie geschaut"

Nun lüftet Marolt im Gespräch mit oe24 ein überraschendes Detail: „Ich habe nie eine ganze Folge meiner Staffel gesehen. Das gilt für den Dschungel und für GNTM.“ Der Grund sei banal und doch entlarvend: Es sei ihr schlicht unangenehm, sich selbst zu betrachten. Lange wurde spekuliert, ob sie in den Reality-Formaten lediglich eine Rolle spielte – ein Rätsel, das sie bis heute nicht auflöst.

Was bleibt, ist ihr konsequenter Boykott der eigenen TV-Vergangenheit: „Es ist einfach nicht mein Lieblingshobby, mich selbst zu sehen.“ Eine Ausnahme macht sie allerdings bei Schauspielprojekten. Diese sehe sie sich sehr wohl an – nicht aus Vergnügen, sondern aus professionellem Anspruch: „Da geht es um das Handwerk. Um Lernen.“

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