Der 103. Jägerball in der Wiener Hofburg wurde zum inoffiziellen Staatsball umfunktioniert. Hier tanzte Politik und Wirtschaft im Einklang.
Er gilt seit Jahren als Fixstern der Wiener Ballsaison und erhebt zunehmend Anspruch auf den Rang eines inoffiziellen Staatsballs: der Jägerball in der ehrwürdigen Hofburg. Zur 103. Ausgabe am Montagabend versammelte sich politische wie gesellschaftliche Prominenz erneut zum großen Halali. Den feierlichen Auftakt bildeten die offiziellen Ansprachen der Präsidentin des Vereins Grünes Kreuz, Dr. Christa Kummer-Hofbauer.
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Zahlreiche Regierungsmitglieder gaben sich ein Stelldichein. Claudia Bauer (ehemals Plakolm) zeigte sich nur wenige Wochen nach ihrer Hochzeit bestens gelaunt im Ballgetümmel, während auch Peter Hanke, Klaudia Tanner und Alexander Pröll den Weg in die Hofburg fanden.
Selbst Bundeskanzler Christian Stocker ließ sich blicken – und setzte damit ein klares Zeichen: Der Jägerball triumphierte über den Opernball, dem er am 12. Februar fernbleiben will.
Unter dem diesjährigen Motto „Klang der Berge – Tanz der Täler“ mischten sich auch zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur und Gesellschaft unter die Ballgäste. Schauspielerin Kristina Sprenger, Sigi Wolf, Elisabeth Köstinger, Dompfarrer Toni Faber und viele weitere ließen sich von Walzer, Weidmannsgruß und Wiener Glanz treiben. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte Claudia Reiterer, die seit ihrem ORF-Abschied einen ihrer seltenen Society-Auftritte hinlegte.