Gewalt-Ehe

Schock-Beichte von Jazz Gitti: "Hat mich in der Hochzeitsnacht geschlagen!"

Die Entertainerin erzählt in der ORF-Doku "Jazz Gitti –  Das Leben a Wunda" über die Beziehung zu ihrem ersten Mann.  

Am 13. Mai feiert Jazz Gitti ihren 80. Geburtstag. Die Entertainerin blickt auf ein langes, bewegtes Leben zurück und sprach jetzt in der ORF-Doku "Jazz Gitti –  das Leben a Wunda" über ihre Karriere und private Höhen und Tiefen. Vor allem ihre erste Ehe, aus der Tochter Shlomit entsprang, verlangte ihr einiges ab.

Mehr lesen: 

Ein Albtraum in Weiß

Der Tag, der als der schönste im Leben einer Frau gilt, markierte für die junge Martha Butbul – so ihr bürgerlicher Name – den Beginn eines grausamen Kapitels. Anstatt von Liebe und Geborgenheit war ihre Hochzeitsnacht von purer Gewalt geprägt. „Er hat mich in der geschlagen“, so das erschütternde Resümee einer Frau, die damals erst am Anfang ihres Weges stand.

Es war ein Paukenschlag der grausamsten Sorte: Mitten in der vermeintlichen Idylle zeigte ihr damaliger Ehemann sein wahres Gesicht. Die Gewalt sei nicht etwa ein einmaliger Ausreißer gewesen, sondern der Auftakt zu einer Zeit voller Angst und Unterdrückung. Dass Jazz Gitti heute mit einer solchen Offenheit darüber spricht, ist für viele Betroffene ein wichtiges Signal der Stärke.  


 

Die Gewalt habe sich wiederholt "bis zu dem Moment, wo ich so haß war, dass ich ihn gehaut hab. Ich hätte ihn umgebracht – ich war so zornig. Und da hat er geschworen, dass er mich nicht mehr angreift und das hat er eingehalten."

Der steinige Weg in die Freiheit

Die Entscheidung, sich aus dieser toxischen Verbindung zu lösen, war alles andere als leicht. In einer Zeit, in der häusliche Gewalt oft noch als „Privatsache“ abgetan wurde, bewies die Wienerin eine beispiellose Resilienz. Es dauerte Jahre, bis sie die Kraft fand, den

Schlussstrich zu ziehen und sich als eigenständige Künstlerin und Frau neu zu erfinden. Heute nutzt sie ihre Bekanntheit, um das Tabuthema Gewalt in der Ehe in die Öffentlichkeit zu rücken. Ihr Geständnis ist kein Ruf nach Mitleid, sondern ein Zeugnis ihres ungebrochenen Überlebenswillens. Jazz Gitti hat bewiesen, dass man selbst aus den dunkelsten Nächten gestärkt hervorgehen kann – und dass ihr unvergleichliches Lachen heute echter ist als je zuvor.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten