Ende der Tradition

Geld-Probleme: Royals planen Auszug aus Buckingham Palace

Während König Charles noch an der Vergangenheit festhält, plant Prinz William längst den großen Umbruch und könnte dafür einen längst fälligen Sparkurs einleiten. 

Die britische Monarchie steht offenbar vor einer historischen Zäsur. Wie neue Berichte aus England nahelegen, gibt es hinter den dicken Palastmauern intensive Diskussionen über die Zukunft des Buckingham Palastes. Im Zentrum der Debatte stehen eine gigantische Geldsumme und die zukünftige Ausrichtung des Königshauses. 

Für König Charles und seinen Thronfolger Prinz William scheint die aktuelle Situation alles andere als einfach zu sein. Der historische Amtssitz in London verschlingt Unsummen an öffentlichem Geld, während gleichzeitig der Druck wächst, die königlichen Ausgaben zu reduzieren. Ein „Weiter wie bisher“ scheint immer unwahrscheinlicher zu werden.

Buckingham Palace
© Getty

Einem aktuellen Bericht des renommierten Royal-Experten Richard Eden in der „Daily Mail“ zufolge treibt die beiden wichtigsten Männer der britischen Monarchie eine große Sorge an. Die laufenden Renovierungsarbeiten belasten den Steuerzahler mit unglaublichen 369 Millionen Pfund (rund 430 Millionen Euro). 

Experte "fürchtet um die Zukunft" der Monarchie

Eden findet dazu deutliche Worte: „Doch alles, was ich von royalen Quellen höre, sind diese beunruhigenden Flüstertöne über Charles und William.“ Der Experte zieht ein drastisches Fazit: „Ich fürchte um die Zukunft.“ Es geht um den Erhalt der königlichen Macht und den Respekt vor der Geschichte, denn der Palast ist weltweit das Symbol der Royals schlechthin. 

Buckingham Palace
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William weiß genau, dass man die Sympathie des Volkes heute nicht mehr mit unbezahlbarem Luxus gewinnt. Er scheut das steife Protokoll des Haupthauses und sieht die Investition von Hunderten Millionen Pfund in ein Gebäude, in dem ohnehin niemand mehr dauerhaft wohnen möchte, äußerst kritisch. 

Umdenken der Bevölkerung

Der historische Kontrast könnte nicht größer sein. Während Winston Churchill noch darauf pochte, dass die Königsfamilie zwingend im Palast residieren müsse, um die nationale Einheit zu wahren, denkt William viel pragmatischer.

Der radikale Ansatz, der in den Palastgängen gemunkelt wird: Der Buckingham Palast könnte unter einem künftigen König William zu einem reinen Arbeitsplatz und Museum werden, das sich durch Ticketverkäufe selbst finanziert. für William ist es vermutlich die einzige Möglichkeit, das Überleben der Monarchie zu sichern. Das britische Königshaus steht vor der vielleicht wichtigsten Entscheidung seiner jüngeren Geschichte.

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