Ein tragischer Vorfall überschattet die berühmte "Royal Windsor Horse Show" in England.
Ein Soldat der königlichen Reitartillerie ist nach einem Sturz von seinem Pferd am Freitagabend ums Leben gekommen. Der Soldat, ein Mitglied der elitären "King's Troop Royal Horse Artillery", war gerade mit seiner Vorführung vor den Augen von König Charles fertig und verließ die Arena, als es zu dem verhängnisvollen Sturz kam.
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Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte kam jede Hilfe zu spät. Der Reiter erlitt schwerste Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Die Familie des Opfers wurde bereits verständigt und wird laut Polizeiangaben psychologisch betreut.
Die örtliche Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang. Laut dem zuständigen Polizeichef Michael Loebenberg gibt es derzeit jedoch keine Hinweise auf verdächtige Umstände. Der Tod wird offiziell als "ungeklärt, aber nicht verdächtig" eingestuft. Dennoch bitten die Behörden Zeugen, die Bildmaterial oder Informationen haben, sich zu melden.
Veranstaltung geht weiter
Die Veranstalter zeigten sich in einer ersten Stellungnahme zutiefst betroffen. "Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei der Familie des Soldaten, der gestern traurigerweise verstorben ist", erklärte Event-Direktorin Jo Peck.
Die Veranstaltung wird an den verbleibenden Tagen fortgesetzt, allerdings mit einer entscheidenden Änderung. Aus Respekt vor dem Verstorbenen und seiner Einheit wurden alle weiteren Vorführungen der "King's Troop Royal Horse Artillery" für dieses Jahr komplett gestrichen.
Wie es zu dem tödlichen Sturz kommen konnte, bleibt vorerst Gegenstand der Ermittlungen. Für die britischen Streitkräfte und die Royal-Fans ist es jedoch ein schwarzer Tag, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.