Paris Fashion Week

Haute Couture: Schiaparelli, Hobeika & Dior eröffnen mit Drama, Starpower & Glamour

Mit einem spektakulären Auftakt startete die Modehauptstadt in die Couture-Woche für Spring/Summer 2026.

Schiaparelli eröffnet die Haute Couture Woche

Der erste Tag der Haute Couture Week in Paris startete so, wie man es sich von Schiaparelli erwartet: maximal, provokant und absolut instagrammable. Creative Director Daniel Roseberry stellte seine Spring/Summer 2026 Kollektion unter den Titel „The Agony and the Ecstasy“ vor – und genau zwischen Lust und Leiden bewegte sich auch der Look der Show.

Eine Front Row wie ein roter Teppich

Schiaparelli verwandelte den Auftakt in ein echtes Society-Event. In der ersten Reihe saßen unter anderem:

  • Demi Moore im wilden Leopardenprint
  • Teyana Taylor in transparenter Spitze
  • Jodie Turner-Smith mit dramatischen Cut-outs
  • Chiara Ferragni in Leder
  • Lauren Sánchez in einem knallroten Power-Ensemble mit Jeff Bezos, ganz in Schwarz
  • Carla Bruni in eleganter Spitze

Stars bei Schiaparelli

Federn, Spitze & pure Übertreibung

Die Kollektion war ein einziger Schiaparelli-Rausch: Überdimensionale Federn, transparente Stoffe, viel Spitze und Silhouetten, die bewusst zwischen Fetisch, Couture und Surrealismus pendelten. Roseberry spielte erneut mit Körper und Illusion: Haut wurde enthüllt, verhüllt, verzerrt.

Georges Hobeika

Georges Hobeika

Nach dem maximalistischen Auftakt von Schiaparelli brachte Georges Hobeika am ersten Couture-Tag eine wohltuende Portion Eleganz und handwerkliche Feinheit auf den Laufsteg. Die Kollektion setzte ganz auf filigrane Couture: Transparente Stoffe, feinste Stickereien und perfekt modellierte Silhouetten dominierten die Looks. 

Besonders auffällig war die edle Farbwelt: Tiefes Burgunderrot, Rosé-Töne und schimmernde Stickereien verliehen den Kleidern eine luxuriöse Aura. Einige der figurbetonten Bustier-Kleider waren mit so aufwendigen Perlen- und Kristallmustern verziert, dass sie wie bewegliche Schmuckstücke wirkten.

Christian Dior

Mit größter Spannung wurde die erste Haute-Couture-Kollektion von Jonathan Anderson für Christian Dior erwartet – und der neue Kreativchef nutzte diese Bühne für einen selbstbewussten, frischen Neustart. Statt nostalgischer Dior-Romantik setzte Anderson auf moderne Skulptur und Textur. Auffällig waren vor allem die ballonartigen Silhouetten, die Kleider wie schwebende Objekte wirken ließen – voluminös, aber überraschend leicht. 

Dior

Ein starkes visuelles Leitmotiv war die Farbe Orange – kraftvoll, sonnig und absolut untypisch für klassische Couture. In Kombination mit floralen Details und fein ausgearbeiteten Oberflächen entstand ein spannender Kontrast zwischen Härte und Zartheit.

Blütenmotive wurden nicht süß interpretiert, sondern als grafische, fast architektonische Elemente eingesetzt – mal appliziert, mal in Stoffe eingewebt oder als XXL-Ohrringe hervorgehoben.

Stars bei Dior

Mit seiner ersten Haute Couture Kollektion zeigte Jonathan Anderson keinen Blick zurück, sondern einen klaren Schritt nach vorne. Seine Couture war experimentell, verspielt und handwerklich hochpräzise. Nach dem ersten Auftritt steht fest: Diese neue Dior-Ära wird aufregend anders!

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