RB Leipzig will Spielern mehr bezahlen

Nach Erfolgen

RB Leipzig will Spielern mehr bezahlen

Rangnick möchte seine Profis belohnen. BVB-Attacke prallt an RB ab.

Angesichts des sportlichen Erfolgs will der deutsche Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig in den kommenden Jahren kontinuierlich die Spielergehälter erhöhen. Die bisher intern festgesetzte Gehaltsobergrenze von drei Millionen Euro gelte nicht für die nächsten Jahre, sagte Sportdirektor Ralf Rangnick im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

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Die Spieler sollten demnach davon profitieren, "die mit dazu beigetragen haben, dass wir da sind, wo wir jetzt sind". Als Aufsteiger stehen die noch ungeschlagenen Sachsen nach bisher zehn Saisonspielen punktgleich hinter Tabellenführer FC Bayern München auf dem zweiten Rang.

Für den sportlichen Erfolg ist laut Rangnick vor allem der österreichische Trainer Ralph Hasenhüttl verantwortlich. "Der Trainer ist der entscheidende Faktor. Ohne die Arbeit von ihm und seinem Stab wären wir nicht da, wo wir jetzt in der Tabelle stehen", sagte er.

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Giftpfeile aus Dortmund

Rangnick: "Bei uns wird fantastisch gearbeitet und das in einer zwischenmenschlich völlig harmonischen Atmosphäre." Zuletzt feuerte Borussia Dortmund böse Giftpfeile gen Leipzig. "Da wird Fußball gespielt, um eine Getränkedose zu performen", so der Vorwurf von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.

Sein Pendant in Leipzig antwortete prompt: "Es tut uns leid, dass Red Bull dem BVB ein wenig Aufmerksamkeit genommen hat. Herr Watzke weiß, dass Leipzig als Klub von einem Großteil der Öffentlichkeit als eine absolute Bereicherung gesehen wird", sagte Oliver Mintzlaff.