Erstmals nach 18 Jahren schlagen die heimischen Tennis-Asse beim Davis Cup wieder in Wien auf. Im Prater entsteht dafür eine eigene Sandplatz-Arena errichtet.
1990 fand im Ernst-Happel-Stadion eines der legendärsten Davis-Cup-Heimspiele statt. Vor 40.000 Zuschauern musste man sich den USA nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. Seitdem kam der legendäre Ländervergleich noch 3 Mal (1993 gegen Frankreich, 1995 gegen Spanien und 2008 gegen die USA) in die Hauptstadt. Nun kehrt man für das Heimspiel gegen Belgien am 18. und 19. September zurück in den Prater.
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Dort soll die Qualifikation für das Final 8 in Bologna im November gelingen und dafür wird eine eigene Tennis-Sandplatz-Arena errichtet. Gastgeber ist der WAC nahe der Jesuitenwiese, der bereits 22 Plätze und eine eigene Hockeysektion besitzt. Das neue Tennisstadion soll 5.000 Zuschauern Platz bieten.
"War an der Zeit"
„Es war hoch an der Zeit, dass der Davis Cup nach 18 Jahren wieder in die Bundeshauptstadt zurückkehrt. Das Comeback freut uns als Stadt, und ich bin sicher, dass sich auch die vielen Tennisfans über ein weiteres Highlight neben den Erste Bank Open freuen“, so Sport-Stadtrat Peter Hacker. Der ÖTV-Kapitän Jürgen Melzer stand 2008 selbst noch am Platz und freut sich ebenfalls über die Rückkehr: „Ich bin mir sicher, dass dort ein richtiges Tennisfest entstehen kann und hoffe, dass die Fans in dieser Partie ein großer Faktor sein werden, weil wir den Support von jedem Einzelnen benötigen werden. Wir spielen gegen einen starken Gegner, und da brauchen wir einen echten Hexenkessel.“
Damit wird Wien im Herbst zur absoluten Tennis-Hauptstadt. Neben dem Davis Cup steht im Oktober auch das traditionelle Turnier in der Wiener Stadthalle am Programm, das wieder tausende Fans anlocken wird.