Erst 2018 wurde die Bundesliga auf den Kopf gestellt, zwölf Teams und eine Playoff-Splittung waren die Folge. Glücklich scheinen aktuell aber nur die wenigsten zu sein, hinter den Kulissen wird an einer neuen Reform mit Liga-Aufstockung gearbeitet.
Das geht aus einem Bericht des "Kurier" hervor. Schon im kommenden Jahr wird auf die Punkteteilung nach 22 Runden verzichtet, das geht vielen Klubs aber wohl nicht weit genug. Bis zu 16 Teams sollen künftig in der Liga spielen, möglicherweise sogar gleich 18.
"In dieser Debatte ist aktuell viel Bewegung drin", wird ein Klubvertreter im Bericht zitiert. Eine Zweidrittelmehrheit würde es brauchen für eine Umgestaltung, zahlreiche der kleineren Klubs wie Altach, Ried oder der Grazer AK sind wohl dafür, ebenso wie die größeren Klubs der 2. Liga.
Gegenwehr von Großklubs & Sky
Es soll wohl nur zwei bis drei Klubs brauchen für eine Umsetzung. Die Stimme der Erstliga-Klubs hat doppelt so viel Gewicht. Beweggrund ist eine Reduzierung der Profi-Klubs, von denen es aktuell 28 gibt - zwölf in der Bundesliga, 16 in der 2. Liga. Eine Aufstockung der obersten Spielklasse könnte aber einen Wegfall der 2. Liga bedeuten, wofür es keine Mehrheit geben soll.
Die Gegenargumente von Klubs wie Salzburg, Rapid oder Sturm sind die Angst vor einem sinkenden Niveau, doch auch eine Aufteilung der TV-Gelder auf mehrere Klubs könnte zum Problem werden.
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Außerdem könnte auch ein weiterer Player ins Spiel kommen: Sky. Der neue Vertrag mit dem TV-Partner startet im Sommer und läuft über drei Jahre, bei einer Reform bis 2029 könnte sich Sky aber querlegen. 2028 müsste es dafür aber schon eine Einigung geben.