Monschein

Trotz Rechtsstreit

Pikant: Wiener Austria holt Monschein

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Stürmer wechselt zur Austria. Wie endet Rechtsstreit mit der Admira?

Die Wiener Austria fährt am Freitag ins Trainingslager nach Seeboden. Ebenfalls mit an Bord: Christoph Monschein. Er wechselt zu den "Veilchen" und unterschreibt für die nächsten vier Jahre. Dabei ist noch unklar, wie der Rechtsstreit mit der Admira endet. Pikant.

Hintergrund: Der Vertrag des Stürmers ist ausgelaufen, die Niederösterreicher haben aber eine Option auf Verlängerung um zwei Jahre gezogen. Laut Spieler-Seite ist jene rechtswidrig. Darum trainiert Monschein nicht mehr bei der Admira, sondern zukünftig bei der Austria.

"Wir haben den Fall wegen der bekannten Problematik rund um die Option in seinem bisherigen Vertrag intern juristisch sehr eingehend prüfen lassen", sagt AG-Vorstand Markus Kraetschmer. Man sei allerdings der Meinung, "dass alle Voraussetzungen für eine Untervertragnahme gegeben sind. Alles weitere haben die Gremien der Fußball-Bundesliga zu entscheiden."

Fink: "Breites Grinsen im Gesicht"

Monschein hat in der abgelaufenen Saison zehn Liga-Treffer erzielt, nachdem er erst im Jänner 2016 von Regionalligist Ebreichsdorf gekommen war. "Wir sind sehr froh, dass es geklappt hat. Christoph ist einer der hoffnungsvollsten Spieler in Österreich, der schon im vergangenen Jahr einen Riesenschritt gemacht hat und jetzt auch für uns reif genug ist", so Trainer Thorsten Fink.

Monschein bringe alle Qualitäten mit, um das Spiel des Vize-Meisters zu bereichern, betont Fink: "Er hat alles, was wir brauchen, ist schnell und torgefährlich. Ich habe ein breites Grinsen im Gesicht."

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