Das gab es noch nie

Historisch: Real Madrid in Spanien komplett gedemütigt

Real Madrid hat nach der Horror-Saison nun die nächste Schmach einstecken müssen. 

Die Saison 2025/2026 wird eine der düstersten in der Geschichte des Vereins. Als man im Sommer mit Leverkusens Erfolgs-Coach Xabi Alonso antrat, träumte man von Siegen und Titeln, am Ende bleibt ein absolutes Debakel und der große Umbruch.

In keinem einzigen Bewerb konnte man sich am Ende durchsetzen. Altstars wie Vereinslegende Dani Carvajal oder David Alaba müssen den Verein verlassen und haben keine Zukunft in Spaniens Hauptstadt. Doch am Montag wurde es noch schlimmer. Man musste eine in Spanien fast undenkbare Demütigung erleben, als Teamchef Luis de la Fuente den WM-Kader offiziell vorstellte.

Denn während Superstars wie Lamine Yamal, Pedri oder Dani Olmo von Meister Barcelona, Rodri von Manchester City oder Arsenals Premier-League-Helden David Raya, Nicola Zubimendi und Mikel Merino im Kader stehen, sucht man einen Spieler der "Königlichen" vergeblich.

Kein Real-Star im Spanien-Kader

Noch nie fuhr die "Furia Roja" zu einer Endrunde ohne einen einzigen Real-Star. In den USA, Mexiko und Kanada wird nun aus Sicht des "Weißen Ballett" traurige Geschichte geschrieben, die das Horror-Jahr einmal mehr unterstreicht. Noch bitterer ist, dass Erzrivale Barcelona mit acht Spielern den Großteil des Aufgebots stellt, gefolgt von Stadtrivale Atletico Madrid, Athletic Bilbao und dem FC Arsenal mit je drei Startern.

Wie drastisch der Abfall der "Königlichen" ist, zeigt auch ein Vergleich zur EM 2024, als Spanien das Turnier gewinnen konnte. Da standen mit Dani Carvajal, Nacho und Joselu noch drei Real-Spieler im Aufgebot des amtierenden Europameisters. Nun wird in Spanien mit einem neuen historischen Kapitel versucht, den zweiten Weltmeister-Titel der Geschichte nach Hause zu holen. 

Dani Carvajal EM Joselu
© Gett

Spanien startet am 15. Juni in Atlanta gegen WM-Neuling Kap Verde ins Turnier. Die weiteren Gruppengegner des Weltmeisters von 2010 sind Saudi-Arabien und Uruguay. Auf den Poolsieger wartet im Sechzehntelfinale der Zweite aus der Gruppe mit Österreich, Argentinien, Algerien und Jordanien. Der Gruppenzweite bekommt es mit dem Sieger des Pools zu tun, in dem das ÖFB-Team nach 28 Jahren sein WM-Comeback gibt.

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