Mit „Bangaranga“ sicherte sich die Bulgarin Dara den Song Contest Sieg. Jetzt spricht die neue ESC-Königin über ihre Botschaft, ihre Wien-Liebe und ihre Panikattacken.
Der Song Contest hat eine neue Königin. Darina Nikolaeva Yotova holte in Wien mit dem Dancefloor-Kracher „Bangaranga“ den allerersten Sieg für Bulgarien. Bei der Siegerpressekonferenz sprach Dara über…
… Ihren ESC-Sieg: Niemand hat geglaubt, dass wir gewinnen können, dass ‚Bangaranga‘ gewinnen kann. Doch dann kam diese Liebe von allen Jurys und dem ganzen Publikum. Es fühlt sich an wie ein Traum!
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…“Bangaranga": Ich liebe es wirklich, die Regeln zu brechen. Die erste Regel ist, dass alles möglich ist. Aber es braucht eine Revolution. Die Musik und die Liebe. Umarmt euch und nehmt euch so, wie ihr seid. Bleibt größenwahnsinnig!“
… Ihre Show: Ich wollte dem Publikum etwas Neues und Frisches bieten, etwas Unerwartetes. Wir haben dieses Streben nach Perfektion, dieses Jagdverhalten nach Perfektion in unserer heutigen Gesellschaft. Doch das ist ein riesiges Problem; denn nur wenn wir diese Maske des Perfektionsstrebens ablegen können, können wir authentisch sein, mutig bleiben und damit vorangehen. Und das ist die wahre „Bangaranga!“
… ihre Botschaft: Die Liebe wird immer siegen. Die Liebe wird immer gewinnen, nicht die Angst. Und ich weiß wovon ich spreche: Ich hatte große Zweifel und sogar Panikattacken. Aber mein Mann hat mich zu ESC gezwungen. Er hat gesagt, du musst jetzt in die Eurovision gehen.
… ihre Panikattacken: Ich war stundenlang fertig und dachte mir nur: Warum tue ich mir und meinem Körper das an? Ich mache so viel Rockmusik und riskiere dabei meine psychische Gesundheit und alles, was ich mir so sehr erträumt habe: meine Gesundheit und alles, woran ich glaube. Ich hatte auch keine Lust, dort zu sein. Doch mein Mann hat mich wieder und wieder bestärkt. Und dann dachte ich mir: Ich fahre zum Eurovision Song Contest und gebe mein Bestes. Und da wir den Song fertig hatten, dachte ich: Ich habe schon gewonnen, denn es ist mein Song und ich glaube so fest daran.
… Wien: Ich fühle mich hier zu Hause. Von der ersten Sekunde, als ich diesen Ort gespürt habe. Und diese Gemeinschaft. Ich werde euch so sehr vermissen. Heute bin ich aufgewacht und fast geweint, weil ich diesen Ort vermissen werde.