Mega-Transfer

Paukenschlag: Cristiano Ronaldo flieht aus Saudi-Arabien

Das Wüsten-Abenteuer von Cristiano Ronaldo dürfte nun offiziell zu Ende sein. 

Mit 41 Jahren wird Cristiano Ronaldo im Sommer an seiner sechsten Weltmeisterschaft teilnehmen. Der Europameister 2021 sorgte nach der Wüsten-WM in Katar für Aufregung, als er seinen Wechsel nach Saudi-Arabien bekannt gab. Seit 2023 kickt der fünffache Weltfußballer nun schon beim Scheich-Klub Al Nassr.

Doch vor einigen Tagen bröckelte das Verhältnis mit den Verantwortlichen. CR7 kritisierte die Qualität der Liga und war mit den Transferaktivitäten seines Vereins nicht zufrieden. Mit 17 Toren in der laufenden Saison führt er nicht einmal die Torschützenliga an, England-Star Ivan Toney netzte schon zweimal mehr.

Als Reaktion und Zeichen seiner Unzufriedenheit streikte der Portugiese zuletzt und auch am Freitag stand er abermals nicht im Kader bei Al Nassr. Doch mittlerweile dürfte klar sein, dass er seine Zukunft nicht mehr in der Wüste sieht.

Thronfolger gesucht

Für die Scheichs ist Cristiano Ronaldo das Aushängeschild der Liga und wird sogar als "Fußball-König" des Landes betitelt. Mit seinem Abgang würde die Liga auch das Gesicht und internationale Anerkennung verlieren.

Doch noch bevor CR7 einen Vertrag bei einem anderen Klub unterschrieben hat, sucht man bereits nach einem Thronfolger. Die Premier-League-Stars Mohamed Salah und Bruno Fernandes sollen die Wunschspieler der Verantwortlichen sein.

43 Millionen Ablöse

Dann würde der Abschied von Ronaldo auch um einiges leichter fallen. Denn der 41-Jährige hat eine Ausstiegsklausel in Höhe von 43 Millionen Euro in seinem Vertrag verankert, die ab dem Sommer-Transferfenster gültig ist.

Cristiano Ronaldo Sporting
© Getty

Mittlerweile ist es fast fix, dass er von dieser Gebrauch machen wird und sogar ein Comeback in Europa überlegt. Immer wieder wird sein Heimat-Klub Sporting Lissabon als mögliche letzte Station seiner ruhmreichen Karriere gehandelt. Denn neben dem Traum vom WM-Titel will er der erste Spieler sein, der über 1.000 Tore als Profi erzielt, dann will er seine Laufbahn offiziell beenden.

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