Langläufer Benjamin Moser hat sich bei der 20. Tour de Ski in den Top Ten gehalten und den ersten Saison-Höhepunkt auf Rang zehn abgeschlossen.
Damit verteidigte der Tiroler am Sonntag im finalen 10,6-km-Massenstartrennen auf die Alpe Cermis seine Position erfolgreich. In der Tageswertung verlor Moser als 20. nicht ganz eineinhalb Minuten auf den norwegischen Sieger Mattis Stenshagen. Wie erwartet holte dessen Landsmann Johannes Hösflot Kläbo seinen fünften Tour-Titel.
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Der Superstar fixierte damit eine neue Rekordmarke. Er konnte sich eine knappe Minute hinter Stenshagen mit Platz zwölf begnügen, Moser verlor damit nur rund eine halbe Minute auf Kläbo. Der ÖSV-Athlet lief sich bei der Tour so richtig in die Auslage, holte am Silvestertag in Toblach als Zweiter im neuen 5-km-Heatrennen mit Massenstart seinen ersten Weltcup-Podestplatz und ging im Val di Fiemme als Gesamtachter in das abschließende Wochenende. Im Klassik-Sprint am Samstag reichte es für ihn auch wegen Materialproblemen aber nur zu Rang 54.
Vor dem 28-jährigen Moser war von Österreichs Männern nur der diesmal erkrankt passende Mika Vermeulen in die Top Ten der Tour de Ski gelaufen - vor zwei Jahren war der Steirer Zehnter und im Vorjahr gar Zweiter gewesen. Die Vorjahres-Siebente Teresa Stadlober nimmt ab 15.30 Uhr (live ORF 1) das Frauen-Rennen auf die Alpe Cermis als Gesamt-Fünfte in Angriff. Stenshagen schloss die Tour 30,1 Sekunden hinter Kläbo auf Rang zwei ab, mit dem drittplatzierten Harald Östberg Amundsen ging auch Rang drei an Norwegen (+1:08,2 Min.). Mosers Gesamtrückstand beträgt 2:44,9 Min.