Die Faschingsfeier ist vorbei, doch in der Küche stapeln sich noch die Krapfen? Da waren die Augen mal wieder größer als der Magen. Doch bevor die süßen Köstlichkeiten hart werden und in der Tonne landen, verraten wir, wie Sie aus Krapfenresten absolute Feinschmecker-Desserts zaubern.
Die Fastenzeit hat begonnen, und eigentlich ist Schluss mit der süßen Verführung. Doch oft passiert es beim Feiern: Man hat zu viele Köstlichkeiten eingekauft und am Ende bleiben Krapfen übrig. Wegschmeißen wäre eine pure Verschwendung! Übrig gebliebene Krapfen sind nämlich heimliche Alleskönner. Wir haben den Check gemacht, wie Sie das Beste aus Ihren Resten herausholen. Aus alten Krapfen lassen sich nämlich mit minimalem Aufwand echte Leckereien zaubern.
Krapfen einfrieren
Sie haben einfach viel zu viele Krapfen gekauft und schaffen sie unmöglich in den nächsten Tagen zu essen? Kein Problem! Frieren Sie die frischen Krapfen einfach ein. Werden sie innerhalb einer Woche wieder aufgetaut, schmecken sie fast wie frisch vom Bäcker.
So werden harte Krapfen wieder weich
Wer vergessen hat, die Krapfen noch frisch einzufrieren, kann sie am nächsten Tag ganz einfach „wiederbeleben“. Hier sind unsere drei besten Methoden für den schnellen Genuss:
- Im Backofen: Heizen Sie den Ofen auf 150°C (Ober-/Unterhitze) vor. Die Krapfen (am besten ungezuckert) kurz aufbacken und erst danach frisch mit Zucker bestreuen.
- In der Mikrowelle: Für den ganz schnellen Snack geben Sie die Krapfen für 8-10 Sekunden bei mittlerer Leistung in die Mikrowelle. Sie werden sofort wieder weich und duften herrlich.
- Im Airfryer: Bestreuen Sie die Krapfen mit Puderzucker und geben Sie sie bei 200°C für ca. 4-5 Minuten in die Heißluftfritteuse.
Krapfen als Basis für „Arme Ritter“
Wussten Sie, dass Krapfen die perfekte Basis für das Kult-Rezept „Arme Ritter“ sind? Da sie aus ähnlichen Zutaten wie Weißbrot bestehen, eignen sie sich ideal für ein süßes Frühstücks-Upgrade. So geht’s:
- Übrigen Krapfen in Scheiben schneiden.
- In eine Mischung aus 500 ml Milch und einem Ei eintauchen.
- In einer Pfanne mit reichlich Butter von beiden Seiten goldbraun braten.
Krapfen-Knödel
Wenn Sie Ihre Gäste beeindrucken wollen, verwandeln Sie die Reste in süße Knödel. So geht’s:
- Krapfen in grobe Stücke reißen, mit Orangen- und Zitronenschale verfeinern.
- Milch, Eier, Kristallzucker und Gewürze verrühren, über die Krapfen gießen und ziehen lassen.
- Die Masse in einer feuchten Stoffserviette zur Rolle formen, mit Spagat verschließen und 30 Minuten in leicht gezuckertem Wasser köcheln lassen.
- In Scheiben schneiden und mit reichlich warmer Vanillesauce servieren!
Krapfen-Pudding
Für alle, die es unkompliziert lieben, ist das Krapfen-Pudding-Dessert die Rettung. Sie brauchen nur zwei alte Krapfen, 250 g Vanillepudding und einen Schuss Rum oder Amaretto. Einfach die Krapfen würfeln, mit dem Likör beträufeln, unter den Pudding mischen und kalt stellen.
Krapfen vom Vortag sind kein Fall für den Mülleimer, sondern die Geheimzutat für dein nächstes Lieblingsdessert.