Der Gouverneur von Missouri musste wegen der WM die Sicherheitsvorkehrungen erhöhen und aktivierte deshalb die Nationalgarde.
In den USA laufen die Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft (11. Juni bis 19. Juli) auf Hochtouren. Schon bevor US-Präsident Donald Trump gemeinsam mit Israel den Krieg im Iran begonnen hat, galten für das Mega-Event enorm hohe Sicherheitsvorkehrungen.
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Für die Sicherheit rund um die Spiele ist jeder Austragungsort selbst verantwortlich. In Boston, wo man im Stadion der New England Patriots auflaufen wird, gab es deshalb bereits eine hitzige Diskussion, da die Region nicht genügend finanzielle Mittel stemmen konnte und deshalb kurzfristig einen Rückzug als WM-Stadion überlegt hatte.
Das ÖFB-Nationalteam wird bei der ersten WM-Teilnahme seit 1998 in Santa Monica (17. Juni gegen Jordanien), in Arlington, Texas (22. Juni gegen Argentinien) und in Kansas City im US-Bundesstaat Missouri (28. Juni gegen Algerien) auflaufen.
Neues Gesetz
Rund um das Stadion der Chiefs wurden nun neue Gesetze von Gouverneur Mike Kehoe unterzeichnet, wodurch die Sicherheit optimiert werden kann. Am Montag unterschrieb Kehoe eine Exekutivverordnung, die den Notfallplan aktiviert hatte.
Dadurch können von nun an die staatlichen Behörden mit der lokalen Verwaltung zusammenarbeiten. Die Exekutivverordnung erlaubt es der Nationalgarde von Missouri auch, bei der Sicherheit während der gesamten Weltmeisterschaft zu helfen.
'In weniger als 60 Tagen wird Kansas City seinen entscheidenden Moment auf der weltweiten Bühne als Amerikas Fußballhauptstadt erleben und Hunderttausende von Besuchern und Fans zu sechs WM-Spielen sowie den begleitenden Feierlichkeiten, Public-Viewing-Veranstaltungen und verwandten Events willkommen heißen', sagte Kehoe. Im Arrowhead werden insgesamt sechs Spiele ausgetragen, davon vier Gruppenpartien und zwei in der K.o.-Phase.