Historischer Abend in Wien: Mitfavorit Bulgarien hat erstmals den Eurovision Song Contest gewonnen. Dara überzeugte in der Stadthalle vor allem Fans und Jury mit "Bangaranga". Für Cosmó setzte es als Vorletzter ein bitteres Debakel.
Um 0.59 Uhr war es endlich fix: Dara aus Bulgarien gewinnt mit dem Dancefloor-Kracher „Bangaranga“ und 516 Punkten in der Wiener Stadthalle den 70. Song Contest. Es war eine Zitterpartie, die wie immer unnötig in die Länge gestreckt wurde und sich letztendlich zu einem Dreikampf mit Australien (4. Platz) und Israel zuspitzte. Schon in der Jury-Wertung gab’s für Bulgarien mit 204 Punkten den Sieg, mit 39 Punkten Vorsprung auf Australien. Aber das Publikum, das gleich 220 Punkte an Israel gab, erklärte Bulgarien zum Song Contest Sieger. Als Dank gibt’s von Vorjahrssieger JJ die gläserne Song Contest Trophäe.
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Der Sieg war abzusehen. Bei den Wetten lag zwar bis zum Schluss das finnische Duo, das sich letztendlich mit dem bescheidenen 5. Platz begnügen musste, in Front, aber Bulgarien holte stetig auf und sicherte sich den Sieg. Der Triumph von Bulgarien setzte das Grande Finale hinter ein wirklich großartiges Finale.
oe24-Reporter Thomas Zeidler mit ESC-Siegerin Dara
Show-Feuerwerk
Zum 70. Geburtstag des 1955 vom Schweizer Rundfunkmanager Marcel Bezençon erfundenen Wettsingens zog der Song Contest in der Stadthalle alle Register. Eine Bombast-Bühne, die alles ja in Wien Gezeigte in den Schatten stellte, Gastauftritte von ESC-Legenden wie Lordi, Erika Vikman oder Verka Serduchka und eine wirklich hochspannende Show, bei der nicht nur unser Cosmó sondern auch die australischen Diva Delta Goodrem, der griechische Wirbelwind Ayklas und die bulgarische Dancefloor-Königin Dara schon vorab wie Sieger gefeiert wurden. Auch von VIPs wie Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bürgermeister Michael Ludwig oder Mark Mateschitz, der ja Victoria Swarovski in den Moderationspausen eine starke Schulter bot.
Stark war auch das Show-Feuerwerk. Von Laser-Overkill (Schweden) über Feuer-Fontänen (Norwegen) und coolste Video-Tricks (Polen) bis zur obligaten Windmaschine Belgien) war alles dabei was das ESC-Herz begehrte. Die musikalische Vielfalt ja sowieso. Egal ob Schmuse-Pop (Malta), große Bombast-Balladen (Frankreich), eindringliche Dancefloor-Kracher (Moldau) oder furchterregender Heavy-Metal (Serbien) - der Wiener Song Contest wurde seinem Motto „United By Music“ mehr als gerecht und fand mit „Bangaranga“ nun seine Party-Hymne.