Thomas Gottschalk

Auslaufmodell

Wetten, dass…? es bald vorbei ist

Nach wilden Spekulationen über die Nachfolege, könnte es bald endgültig aus sein.

Am 5.11 2011 moderierte Thomas Gottschalk seine vorletzte „Wetten, dass …?“ Show. Genau in dieser Show wurden auch alle Spekulationen um den potentialen Nachfolger des Entertainers in Form von Harpe Kerkeling entkräftigt. Dieser wolle nämlich in Zukunft weiterhin seinen unzähligen Projekten nachgehen und nicht nur Mister „Wetten, dass … sein?“. Nun werden aber auch generell Stimmen laut die das totale Aus des Sendeformats fordern. Wie etwa der ehemalig RTL Programm-Chef Helmut Thoma.

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    Fehlender Zeitgeist
    Im Konkreten fordert Thoma die Einstellung des Formates, denn „Wetten,dass …?“ habe es nicht geschafft sich anzupassen. Es fehle einfach der Zeitgeist und der Unfall, des nun gelähmten Wettkandidaten Samuel Koch, hänge wie ein Damoklesschwert über der Show, bekräftigt Thoma weiterhin seine Meinung gegen über der deutschen Bild Zeitung. „Die Sendung ist alt und am Ende. Und daher fände ich es gut, wenn das ZDF sie absetzen würde“, schlussfolgert Thoma weiter. Der TV-Experte nimmt aber persönlich an, dass das ZDF da anderer Meinung sei.

    Auch Gottschalk skeptisch über Fortsetzung
    Aber nicht nur Thoma betrachtet das Format mit kritischen Augen. Auch der „Wetten, dass …?“ Titan selbst, Thomas Gottschalk bekrittelt, dass es dem Format an Modernität fehlt. Immer wieder sieht man dieselben Wettpaten - Otto Walkes und Iris Berben teilen sich den ersten Platz mit ihrer neunfachen Anwesenheit auf der Wettcouch. Und auch bei den Show-Acts gehören Wiederholungen wie etwa das Auftreten von Peter Maffay (16-mal) und Udo Jürgens (14mal) zum Programm. Sollte das ZDF es dennoch schaffen einen Nachfolger zu finden, wünscht Gottschalk demjenigen viel Erfolg. Einfach werde es aber für den nächsten „Wetten, dass …?“ Moderator bestimmt nicht. Denn, so gab Gottschalk ebenfalls gegenüber der Bildzeitung zu, einen abgenagten Knochen zu hinterlassen.

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